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Konnotationen zum signifikanten Vokabular:
Haut: der gesamte Körper des Menschen ist von Haut bedeckt, nötig für zusätzliche Atmung. Besonders in letzter Zeit wurde die Haut in medizinisch-kosmetischer Sicht ,,neu entdecke``: Hautkrebsrisiko wurde als akute Gefahr in/durch Massenmedien transportiert, Bewußtmachen, daß Haut etwas zu Schützendes ist, wird in dieser Hinsicht der Schutz verweigert, kann das lebensbedrohend sein.
Zellen: (in Vbdg. mit Haut): kleinere Einheit der Haut, Zellalterung, unterstützen den Regenerationsprozeß der Haut durch Absterben und Abstoßen toter Zellen, darunter neue... Art des Lebenszyklus
in anderem Kontext: Zellen eines Gefängnisses, eines Klosters, In beiden Fällen Assoziationen zu Zurückgezogenheit und Kontrolle, strikten Regeln (freiwillig bzw. erzwungen)
unter Einhaltung strikter Vorgaben (gesellschaftlicher Normen) ist ein ,,gutes`` Ergebnis möglich (Läuterung, Erlösung, Resozialisierung)
werden die Pflegenormen, Jugend.. eingehalten, führt dies zu gesellschaftlicher Akzeptanz
Jugend: Jugend ist in der westlichen Gesellschaft gleichgesetzt mit Agilität, Lebenslust, Lebensfreude, Vitalität; alles Eigenschaften, die als absolut erstrebenswert geachtet werden. Der Jugend trägt man Fehler, die in Unbedachtheit/Unachtsamkeit gemacht werden, nicht nach, es gehört zum ,,Wesen`` der Jugend, eine gewisse Wildheit und Gelassenheit gleichzeitig zu tragen und auszuleben. In dieser Lebensphase wird kaum geplant, man wartet ab, was auf einen zukommt und agiert aus dem Augenblick heraus. Meist sind es die Eltern, die das Regulativ für diese geringe Zukunftsorientierung übernehmen.
BRUCH: Unordnung, Ungeplantheit in der Jugend - will Jugend aufrechterhalten werden. ist ein willentlich gesetzter Akt und Planung nötig
Halten Sie die Zeit an: genaues Gegenteil von Laisser-faire! Aktivität und willentlich gesetzter Akt nötig!
Zeit: als knappes und kostbares Gut der westlichen Gesellschaft dominiert Zeit (beinahe) alle Lebensbereiche. Jeder Moment wird strukturiert durch Zeiteinteilung und die Endlichkeit bewußt gemacht. Durch das Wissen um eine begrenzte Lebenszeit wird die Notwendigkeit betont, diesen Zeitrahmen auszuweiten. In diesem Kontext stellt Jugend auch jene Lebensphase dar, die (abgesehen von der Kindheit) noch über das größte Zeitkapital verfügen kann und von der Endlichkeit noch am weitesten entfernt ist.
No Age: Kein Alter, Alterslosigkeit
künstlich herbeigeführte Jugend!
Konnotationen zu Textelementen:
Titel/Name des Produktes in englischer Sprache: Universalität wird vermittelt
Durch ,,wissenschaftlichen`` Sprachgebrauch soll die Seriosität des Produktes untermauert werden. Mittels scheinbar ,,harter`` Fakten wird die Wirksamkeit herausgestellt, ebenso durch den Gebrauch von Fremdwörtern/Fachvokabular wird eine Nähe zur Medizin/Biologie angedeutet, was den Effekt weiter verstärkt
medizinische Produkte haben allein aus ihrer Existenz heraus eine Daseinsberechtigung, da sie als Substitut für Gesundheit und Wohlergehen stehen. Wird ein kosmetisches Produkt als ,,medizinisch`` untermauert dargestellt, wird Wirksamkeit eher angenommen.
Rhetorische Mittel: Das Produkt wird als einzig Wirksames dargestellt, um diesen Effekt zu erzielen, wird eine Verbindung zu zentralen Werten hergestellt, etc.
äußere Gestaltung der Textelemente
Unterschiedliche Farben lenken das Auge des/der BetrachterIn auf den jeweiligen Beginn des Bildes und des Textes, wobei durch die rote Schrift des Textbeginns in Zusammenhang mit einer differenten Schriftart und -größe eine besonders starke Signalwirkung ausgeht. Die abnehmende Schriftgröße im Lauftext lenkt wiederum den Lesefluß in die richtige Richtung.
Rote Unterlegung sowohl des Produktnamens als auch von ,,spektakuläre Ergebnisse``: wenn nur diese beiden Textelemente wahrgenommen werden, ist bereits der gesamte Inhalt transportiert: Der klingende Name und das Versprechen von spektakulären Ergebnissen
A von No Age: Ähnlichkeiten zum griechischen Buchstaben Alpha, als Zeichen von Beginn
Vorläufige Zusammenfassung Text:
Der großen Bedeutung von Haut in Bezug auf den menschlichen Organismus und Jugend bezüglich des menschlichen Lebenszyklus wird Rechnung getragen. Unter der Voraussetzung, daß gewisse Regeln (die ,,wissenschaftlich``, also scheinbar objektiv gestützt sind) eingehalten werden, wird vermittelt, daß die (Wieder-) Erhaltung von körperlicher Jugend eine Frage freier Entscheidung und Willens sind: wird gewissen Normen entsprochen (z. B. aus dem Pool kosmetischer Mittel zu schöpfen), kann der gesellschaftlich sehr hoch besetzte Wert der Jugendlichkeit geplant und erreicht werden. Gleichzeitig wird Alter (=Sterblichkeit) weggerückt.
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